Schadenersatz: Scheckeinlösung ist Leistungsanerkenntnis?

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Hier schickte ein Versicherer (VR) einen gekürzten Scheck mit einem Begleitschreiben an den Geschädigten und dieser löste den Scheck ein. Im Nachgang behauptete der VR, dass der Geschädigte die gekürzte Leistung durch Scheckeinlösung anerkannt hätte.

Nach Ansicht des Landgerichts Zwickau ist die reine Scheckeinlösung nicht dazu geeignet, einen Verzicht des Geschädigten auf weitere Nachforderungen herbeizuführen. Vielmehr hätte der VR dem Geschädigten in dem Abrechnungsschreiben deutlich darauf hinweisen müssen, dass er durch die Scheckeinlösung einen entsprechenden Vergleichsschluss unwiderruflich herbeiführe und der Scheck anderenfalls zurückgesandt werden müsse.

Das Gericht verurteilte den VR zur weiteren Eintrittspflicht.

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Bildquelle: © Cumulus

Autor(en): Rudi und Susanne Lehnert

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