Verschweigen einer ärztlichen Behandlung

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Gibt der Versicherungsnehmer bei Antragsstellung einer Risikolebensversicherung eine längere Behandlung mit Bluthochdruck senkenden Mitteln nicht an, hat er einen gefahrerheblichen Umstand dem Versicherer nicht angezeigt.

Gibt der Versicherungsnehmer in den Gesundheitsangaben bei der Einstellungsuntersuchung für den Staatsdienst „ohne Befund“ an und verschweigt, dass er seit mehreren Jahren an Bluthochdruck leidet, führt dies nach seinem Tod zur Leistungsfreiheit des Versicherers.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf lehnte die Klage der Hinterbliebenen ab.

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Autor(en): Rudi und Susanne Lehnert

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