Warum man eine Depression nicht verschweigen sollte

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Verschweigt ein Versicherungsnehmer schon im Antrag auf Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung eine Depression mit längerer Arbeitsunfähigkeit und gibt lediglich einen niedrigen Blutdruck an, kann man von einer arglistigen Täuschung ausgehen.

Die Anfechtung des Vertrages gemäß § 123 BGB seitens des Versicherers ist wegen des gefahrerheblichen Umstandes der Depression, als arglistige Täuschung zu betrachten und führt nicht nur zu einer Leistungsfreiheit, sondern auch zur Nichtigkeit des Vertrages  (Anfechtung mit Leistungsfreiheit).

Der Antrag des Versicherungsnehmers auf BU-Leistung wurde vom Landgericht Berlin abgelehnt.

Den vollständigen Urteilstext (Nr. 1/34) können Sie bei der Versicherungs- und Rentenberatung Rudi & Susanne Lehnert abrufen - Telefon: 09 11/40 51 73 oder E-Mail: kanzlei@berater-lehnert.de

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Vor der Verwendung eines hier zitierten Urteils empfehlen wir den Einsatz vorher mit der Versicherungs- und Renten-Beratung, Rudi & Susanne Lehnert, zumindest telefonisch abzusprechen, damit sichergestellt ist, dass dieses auch für den in Frage kommenden Fall geeignet ist, oder ob nicht doch ein anderes Urteil besser geeignet sein könnte.

Haftung: Da es sich bei jedem rechtskräftigen Urteil stets nur um die Beurteilung eines Einzelfalls handelt, besteht deshalb bezüglich des Erfolges keine Haftung und Gewähr.

 

Autor(en): Rudi und Susanne Lehnert

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