Welche Frist zur Invaliditätsfeststellung angemessen ist

740px 535px

Die ärztliche Invaliditätsfeststellung innerhalb der 15-Monatsfrist ist eine Anspruchsvoraussetzung und keine Obliegenheit. Das heißt, es kommt nicht auf das Verschulden des Versicherungsnehmers an.

Die Voraussetzung für die Invaliditätsleistung ­- die Invalidität muss innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall ärztlich festgestellt werden - stellt nach § 9 Abs. 2 Nr.1, 6 AGBG deshalb keine unangemessene Regelung dar.

Die Interessen des Versicherers, der auch für die meist schwer überschaubaren Spät- und Folgeschäden leisten muss, sind durch die zeitliche Beschränkung gerechtfertigt.

Der Versicherungsnehmer blieb gegen den Versicherer auch vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main erfolglos.

Den vollständigen Urteilstext (Nr. 1/12) können Sie bei der Versicherungs- und Rentenberatung Rudi & Susanne Lehnert abrufen - Telefon: 09 11/40 51 73 oder E-Mail: kanzlei@berater-lehnert.de

Für Versicherungsmagazin-Abonnenten ist dieser Service einmal jährlich kostenlos. Danach wird ein Betrag von 50 Euro plus MwSt. pro Urteil berechnet (bitte Abo-Nummer bereithalten). Bitte denken Sie daran, Ihren Namen sowie Kontaktdaten anzugeben, wenn Sie mit der Versicherungs- und Rentenberatung Rudi & Susanne Lehnert in Kontakt treten.

Vor der Verwendung eines hier zitierten Urteils empfehlen wir den Einsatz vorher mit unserer Versicherungs- und Renten-Beratung, Rudi & Susanne Lehnert, zumindest telefonisch abzusprechen, damit sichergestellt ist, dass dieses auch für den in Frage kommenden Fall geeignet ist, oder ob nicht doch ein anderes Urteil besser geeignet sein könnte.

Haftung: Da es sich bei jedem rechtskräftigen Urteil stets nur um die Beurteilung eines Einzelfalls und handelt, besteht deshalb bezüglich des Erfolges keine Haftung und Gewähr.

Autor(en): Susi und Rudi Lehnert

Alle Recht News