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Double Gearing

1. Begriff: Finanzwirtschaftlicher Effekt in Versicherungskonzernen, der darin besteht, dass Teile des Eigenkapitals einer Obergesellschaft über den Erwerb bzw. das Halten von Beteiligungen an Untergesellschaften an diese weitergegeben und dort weitere Male als Eigenkapital und somit als Eigenmittel genutzt werden.



2. Probleme: Im Rahmen der Überwachung der Gruppensolvabilität übersteigt aufgrund des Double gearing die Summe der Eigenmittel bei den einzelnen Versicherungsunternehmen die Eigenmittel des Gesamtkonzerns. Daher muss auf Konzernebene im Rahmen der Ermittlung der Gruppensolvabilität nach Solvency II eine bereinigte Solvabilität unter Eliminierung des Double gearing ermittelt werden.

Autor(en): Professor Dr. Heinrich R. Schradin

 

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